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Chanukka-LeuchterChanukka-Leuchter Frankfurt a.M. 1680 - Jüdisches Museum Frankfurt

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AG Deutsch-Jüdische Geschichte

im

Verband der Geschichtslehrer Deutschlands

1914-1933:
Erster Weltkrieg und Weimarer Republik

Vgl. auch die Stichworte zu Kaiserreich und Weimar unserer Tagung in Halberstadt: hier.

Inhalt:
1. Links und Infos zum 1. Weltkrieg und zur Weimarer Republik - hier im Anschluss
2. Texte und Quellen:

“Mehr Selbstbewusstsein!” Vizepolizeipräsident Bernhard Weiß gegen die NSDAP 1932 : hier

1. Links und Infos:

Erster Weltkrieg

Gedenkrede des Generalsekretärs des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer, zum Volkstrauertag am 15.11.2009 in der Hauptkirche St. Michaelis zu Hamburg - online beim Meidendienst des Zentralrats: hier.

Zur “Judenzählung” oder “Judenstatistik”, die am 1.11.1916 angeordnet wurde, gibt es eine sehr gute und ausführliche Darstellung von Entstehung, Ergebnissen  und historischer Bewertung auf Wikipedia: hier.
Links führen zu online verfügbaren Analysen, darunter u.a.:,

  • ein Auszug aus Werner Bergmanns Geschichte des Antisemitismus, München (Beck) 2002, “Der Erste Weltkrieg”, auf einer Seite von hagalil.com: hier, wo Bergmann einen Bezug zur Flucht von osteuropäischen Juden seit Beginn des Weltkrieges herstellt,
  • das Buch von Jacob Segall, Die deutschen Juden als Soldaten im Kriege 1914-1918, Berlin (Philo) 1922, herausgegeben vom Ausschuss für Kriegsstatistik jüdischer Vereinigungen, online als Download verfügbar auf der kanadischen Website archive.org, hier.
  • eine der “historischen Reportagen” in Volker Ullrichs Buch Fünf Schüsse auf Bismarck, München (Beck) 2003, befasst sich mit der “Judenzählung” und stellt der damit verbundenen antisemitischen Intention die Begeisterung jüdischer Kriegsfreiwilliger gegenüber - online auf Google Bücher einsehbar: hier.
  • Rezensionen des Buches von Jacob Rosenthal: “Die Ehre des jüdischen Soldaten”. die Judenzählung im Ersten Weltkrieg und ihre Folgen, Frankfurt / New York (Campus) 2007, im Archiv Bibliographia Judaica auf der Website der Goethe-Universität Frankfurt: hier. Zum Archiv siehe auch weiter unten.

Downloads von archive.org zum Thema Juden im Ersten Weltkrieg sind auf wordpress.com zusammengestellt: hier. Neben dem oben erwähnten Buch von Segall gibt es dort noch aus der Anfangsphase des Weltkriegs selbst das Buch von Binjamin Segel: Der Weltkrieg und das Schicksal der Juden, Berlin (Stilke) 1915: hier, sowie Jonas Kreppel: Der Weltkrieg und die Judenfrage, Wien 1915 (Redaktion “Der Tag”, Krakau-Wien): hier. Beide Bücher beschäftigen sich mit dem Schicksal der osteuropäischen Juden während des Weltkriegs, der zu Pogromen, Flucht und Vertreibung v.a. aus dem russischen beherrschten Teil Osteuropas führte. Von da aus wird auch der Zusammenhang zum Zionismus hergestellt.

Franz Rosenzweig im Ersten Weltkrieg - die Begeisterung des großen Philosophen (1886-1929) für Kaiser und Vaterland ist in Briefen auf der Site www.ersterweltkrieg.eu dokumentiert: hier. 1917/18 begegnete Rosenzweig durch seinen Kriegseinsatz dem östlichen und sephardischen Judentum, eine Erfahrung, die ihn tief prägte und zum Schreiben an seinem Buch Der Stern der Erlösung (1921)  inspirierte.

Eine Rezension des Buches von Ulrich Sieg: Jüdische Intellektuelle im Ersten Weltkrieg, Berlin (Akademie-Verlag) 2001, gibt es auf haGalil.com: hier. Zum Thema seines Buches gibt es auch drei Seiten von Ulrich Sieg im Marburger Uni-Journal, mit Fotos: hier.

 

 

Weimarer Republik

Das Jüdische Hamburg - Ein historisches Nachschlagewerk online lierfert zahlreiche Informationen und Dokumente zur Geschichte der Juden in Hamburg im Kaiserreich und in der Weimarer Republik, herausgegeben vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden: hier.

Online: Andreas Gotzmann, Rainer Liedtke, Till van Rahnden (Hrg.): Juden, Bürger, Deutsche - Zur Geschichte von Vielfalt und Differenz 1800-1933. Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des Leo Baeck Instituts 63, Tübingen (Mohr Siebeck) 2001, online bei Google Bücher: hier.

Michael Brenner: Wie jüdisch waren Deutschlands Juden? Die Renaissance jüdischer Kultur während der Weimarer Republik? Teildokument in der Digitalen Bibliothek der Friedrich Ebert Stiftung, Auszug aus dem Buch Jüdische Kultur in der Weimarer Republik, München (Beck) 2000 - hier.

 

Eine Literaturliste der Geschichte der Juden in Deutschland vor der Schoah präsentiert der Zentralrat der Juden in Deutschland auf seiner Website: hier.

Das Archiv Bibliographia Judaica verfügt über einen Datenbestand von ca. 65000 Eintragungen zur deutsch-jüdischen Kulturgeschichte von 1750 bis zur Gegenwart, ein groß angelegtes Editionsprojekt mit dem Campus-Verlag begleitet die Arbeit und bringt wichtige Dokumente zur Veröffentlichung. Online verfügbar sind leider nur Buchrezensionen und -präsentationen.

 

Zum Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, siehe:

  • auf Wikipedia: hier, über die CF-Zeitung auf Wikipedia: hier
  • auf der Seite der Edition Luisenstadt zu den Gedenktafeln in Berlin: hier,
  • eine Rezension des Buches von
    Inbal Steinitz, Der Kampf jüdischer Anwälte gegen den Antisemitismus. Rechtsschutz durch den Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (1893-1933), Metropol-Verlag 2008
    in der Jüdischen Zeitung: hier,
  • eine Rezension des Buches von
    Avraham Barkai: “Wehr dich!” Der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens 1893-1938, München (Beck) 2002,
    auf Sehepunkte: hier.

 

Das Portal der Walter Rathenau Gesellschaft bietet Informationen zu Walther Rathenau und seinem Vater, dem Gründer der AEG, Emil Rathenau: hier. Walther Rathenaus Schrift Höre Israel! (1897), Ausdruck seiner Enttäuschung über die seiner Meinung gescheiterte jüdische Integration, gibt es online auf Deutsche Geschichte in Dokumenten und Bildern (DGDB), einem Projekt des Deutschen Historischen Instituts Washington: hier.

Wird ergänzt...

 

2. Texte und Quellen:
“Mehr Selbstbewusstsein!” Vizepolizeipräsident Bernhard Weiß gegen die NSDAP 1932 Auf einer angeschlossenen Seite: hier

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